Unsere Themen und Forderungen

Aus einer Jeansjacke guckt eine Hand, die ein Megaphon hält.

Unsere Themenbereiche

Unsere inhaltliche Arbeit entsteht in den Themengruppen. Hier tauschen sich unsere Mitgliedsorganisationen aus, bereiten Themen für die Plena vor und entwickeln Positionen des Netzwerks. Aktuell arbeiten wir zu folgenden Themen:

  • Arbeit
  • Behinderung, Inklusion und Teilhabe
  • Beratung
  • Bildung & queere Bildungsarbeit
  • Care und Pflege im Alter
  • Evidenz und Datengrundlagen
  • Familie
  • Geschlechtliche Vielfalt (trans, inter, nicht-binär)
  • Geschichte
  • Jugend
  • Migration, Flucht und Asyl
  • Sicherheit und Gewaltschutz

Diese Themen bilden die Grundlage für unsere politischen Forderungen.

Politische Handlungsfelder

Ein zentrales Ergebnis der gemeinsamen Arbeit im Netzwerk ist unser Themenheft. Es bündelt politische Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen, mit denen das Land Baden-Württemberg die Lebensrealitäten von lesbischen, schwulen, bisexuellen, aspec, trans, intergeschlechtlichen, nicht-binären und queeren Menschen (LSBATINQ+) nachhaltig verbessern kann. Dazu gehören insbesondere:

  • Abbau von Diskriminierung und strukturellen Barrieren
  • Ausbau von Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsangeboten
  • Stärkung von Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Anerkennung
  • Verbesserung rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Schutz vor Gewalt und queerfeindlichen Übergriffen
  • Berücksichtigung queerer Lebensrealitäten in Verwaltung und Politik

Zu jedem Handlungsfeld formulieren wir konkrete Maßnahmen und Lösungsvorschläge.

Unsere Forderungen im Themenheft

Titelblatt Themenheft: LSBATINQ+ IN Baden-Württemberg / Themenheft 2025

Das Themenheft ist ein Gemeinschaftsprojekt des Netzwerks. Die enthaltenen Forderungen wurden von unseren Mitgliedsorganisationen gemeinsam erarbeitet und abgestimmt. Es macht sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und welche Lösungen wir vorschlagen.

Das Themenheft richtet sich insbesondere an:

  • Landespolitik und Verwaltung
  • kommunale Entscheidungsträger_innen
  • Fachstellen, Institutionen und Träger
  • zivilgesellschaftliche Akteur_innen

Es dient als Arbeitsgrundlage für politische Entscheidungen und als konkrete Orientierung für die Umsetzung von Maßnahmen.

Das Netzwerk versteht sich dabei als Ansprechpartner und bringt seine Expertise aktiv in politische Prozesse ein.

Wirkung und Fortschritte

In den vergangenen Jahren konnten auf Landesebene wichtige Fortschritte erzielt werden. Aus Forderungen sind Strukturen und Projekte zur Unterstützung der Community entstanden:

  • Geschäftsstelle für das Netzwerk
  • Projektkoordination für die Vernetzung landesweiter Beratungsstrukturen
  • Gewaltschutzangebot für trans, inter und nicht-binäre Personen
  • Projekt zur Unterstützung queerer Geflüchteter

Aus Forderungen sind praxisnahe Bildungsangebote und Materialien für Fachkräfte und Community entstanden:

  • Fortbildungsangebot zur Vielfalt von Geschlecht
  • Handreichung für Schulpsycholog_innen und weitere Fachdienste
  • Coming-out-Broschüre für Jugendliche

Diese Entwicklungen zeigen, dass politische Veränderungen möglich sind – gleichzeitig besteht weiterhin großer Handlungsbedarf, etwa bei Diskriminierungsschutz, Sichtbarkeit und gleichberechtigter Teilhabe.

Unsere Forderungen tragen dazu bei, konkrete Verbesserungen anzustoßen.

Gemeinsam Veränderung gestalten

Das Themenheft ist mehr als eine Forderungsliste: Es ist ein Werkzeug für politische Veränderung.

Wir laden politische Entscheidungsträger_innen, Verwaltung und Fachpraxis ein, unsere Vorschläge aufzugreifen und gemeinsam mit uns umzusetzen.

Download Themenheft (PDF)

Stand der Forderungen: März 2025, aktualisiert im November 2025.

Frühere Versionen:

Forderungen gemeinsam verwirklichen

Sie haben Fragen zu unseren Forderungen oder möchten wissen, wie sie sich umsetzen lassen? Wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle unter