Neuer Name, gleicher Auftrag: Aus „Netzwerk LSBTTIQ“ wird „Queeres Netzwerk Baden-Württemberg“

PRESSEMITTEILUNG

Freiburg, 01.09.2025. Mit Beschluss des Plenums vom 11. Mai 2025 trägt unser Landesverband ab heute den Namen „Queeres Netzwerk Baden-Württemberg“. Mit dem Untertitel „Landesverband von und für LSBATINQ+“ möchten wir die Vielfalt in unserer Community auch weiterhin sichtbar machen.

Seit seiner Gründung stand das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg für die Akzeptanz der zwei Dimensionen von Vielfalt – Geschlecht und sexuelle/romantische Orientierung. Mit seinen sieben Buchstaben im Namen machte es diese Vielfalt explizit sichtbar. Der bisherige Name hob sich ab, war besonders, zugleich aber etwas sperrig und häufig erklärungsbedürftig.

Nach dem Plenumsbeschluss vom 11. Mai 2025 und viel Vorbereitung hinter den Kulissen tritt heute die Umbenennung in Kraft: Wir heißen nun Queeres Netzwerk Baden-Württemberg. Der neue Name ist kürzer und anschlussfähig – ohne die differenzierte Sichtbarmachung aufzugeben. Diese erhalten wir über unseren Untertitel: Landesverband von und für LSBATINQ+.

LSBATINQ+ steht für

lesbisch
schwul
bisexuell
aspec (aromantisch, asexuell und agender)
trans
intergeschlechtlich
nicht-binär
queer.

Mit dem Plus (+) möchten wir sichtbar machen, dass uns die Unvollständigkeit der Buchstaben bewusst ist. Wir werden uns aber auch für jene Gruppen innerhalb unserer Community einsetzen, deren Mitnennung die Grenzen einer praktikablen Namensgebung übersteigen würde.

„Ich begrüße besonders, dass mit dem A aromantische und asexuelle Menschen endlich sichtbar gemacht werden und gleichzeitig ein Name gewählt wurde, der vielen unmittelbar verständlich ist“, sagt Corinna Wintzer (Pforzheim), Mitglied des Sprechendenrats.

Auch die geschlechtliche Vielfalt wird stärker ausdifferenziert. „Es ist sehr wichtig, dass Menschen heute ihren Geschlechtseintrag selbst bestimmen können“, ergänzt Jj Link (Stuttgart), Mitglied des Sprechendenrats. „Die Buchstaben TIN, A und Q spiegeln die Vielfalt bei der geschlechtlichen Selbstverortung in ihrer gesamten Breite wider.“

Was hat sich geändert?
Name, Untertitel und Webauftritt. Unsere Website ist ab sofort unter https://qnbw.de erreichbar.

Was bleibt erhalten?
Alles andere. Auch in Zukunft werden wir uns mit vereinten Kräften für die Akzeptanz sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt stark machen.

Der Text der Pressemitteilung als pdf-Datei findet sich hier.