Unsere Themengruppen – fachlicher Austausch und gemeinsame Positionen entwickeln

Unsere Themengruppen sind die Basis für die thematische Arbeit im Plenum und für ein gemeinsames Verständnis untereinander. Durch sie profitiert das Netzwerk insgesamt von Synergien, da die Themengruppen den Ausgleich unterschiedlicher Interessen ermöglichen und somit die Vielfalt des Netzwerks und seiner Themen berücksichtigen und aktiv leben.

Wie arbeiten die Themengruppen?

In unseren Themengruppen werden Inhalte für das gesamte Netzwerk erarbeitet, diskutiert und aufbereitet. Gemeinsam entwickeln die Beteiligten Positionen, Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze zu unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Themenfeldern.

Ein wesentliches Ziel der Themengruppen ist, konsensfähige Positionen für das Netzwerk zu entwickeln, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und daraus konkrete Ansatzpunkte für politische Arbeit abzuleiten. Unsere Stellungnahmen und Forderungen beziehen sich dabei insbesondere auf Vorhaben und Entwicklungen auf Landesebene in Baden-Württemberg.

Welche Themengruppen gibt es im Netzwerk?

Aktuell wird in folgenden Themengruppen zusammengearbeitet:

Die Themengruppe Arbeit beschäftigt sich damit, wie queere Perspektiven in der Arbeitswelt sichtbar werden und Diskriminierung im Erwerbsleben abgebaut werden kann.

Hier wird betrachtet, wie sich queere Lebensrealitäten und Behinderung überschneiden und welche Bedingungen echte Teilhabe für alle Menschen ermöglichen.

Diese Themengruppe tauscht sich zur (Aufklärungs-)Arbeit an Schulen und im Bildungssystem aus und entwickelt Perspektiven dafür, wie Bildungseinrichtungen queersensibel gestaltet und Diskriminierung im Schulkontext wirksam begegnet werden kann.

Im Fokus steht, wie Pflege- und Versorgungsstrukturen, insbesondere auch im Alter, queere Lebensgeschichten, Beziehungen und Bedürfnisse angemessen berücksichtigen können.

Die Themengruppe Evidenz setzt sich damit auseinander, wie Daten, Forschung und Studien queere Realitäten abbilden und Wissenslücken geschlossen werden können.

Hier wird erarbeitet, wie vielfältige queere Familienformen gesellschaftlich und rechtlich besser anerkannt und unterstützt werden können.

Die Themengruppe beleuchtet queere Geschichte und Erinnerungskultur und fragt danach, wie diese sichtbarer gemacht, gesichert und vermittelt werden kann.

In dieser Themengruppe geht es um queere Perspektiven auf Migration und darum, strukturelle Barrieren und Ausschlüsse kritisch zu analysieren und daraus Forderungen und Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Die Themengruppe beschäftigt sich mit der Situation queerer Geflüchteter und den Bedingungen für Schutz, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe.

Hier wird sich darüber ausgetauscht und Positionen dazu entwickelt, wie Sicherheit aus queerer Perspektive gedacht werden kann und welche Maßnahmen Schutz vor Diskriminierung und Gewalt stärken.

Diese Themengruppe arbeitet zu trans*, inter und nicht-binären Lebensrealitäten und entwickelt Positionen und Forderungen zur Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt.

Bring dich ein – deine Perspektive zählt!

Du willst dich inhaltlich einbringen und gemeinsam mit anderen an politischen Positionen arbeiten? In unseren Themengruppen ist Raum für deine Expertise und Perspektiven. Melde dich einfach bei unserer Geschäftsstelle unter .